Nachdem Anleger letzte Woche von den Wirtschaftsberichten aus Asien enttäuscht wurden, hat das chinesische Wirtschaftswachstum stärker nachgelassen als erwartet. Das chinesische Wirtschaftswachstum wird für dieses Jahr auf durchschnittlich 8,1% geschätzt, nachdem es bereits um 8,9% im ersten Quartal gewachsen war. Dies liegt vor allem an den hohen Markterwartungen – es wurden 8,4% erwartet. Das wird den Goldpreis noch weiter beeinflussen. Diese Nachricht erreicht uns kurz nachdem die chinesischen Manufakturen ihren Bericht vorgelegt hatten für 49.1, besser als das vormonatige 48.3, aber immer noch unter den erhofften 50.
Weiterhin gibt es große Sorgen in Bezug auf die Schuldenkrise Europas, weil Spanien weiterhin der kranke Mann Europas ist. Spanien hat sich im letzten Quartal wieder mehr geliehen als erwartet. Spanien hat 316,3 Billionen Euro von der europäischen Zentralbank im März geliehen, was knapp 160 Billionen mehr sind als im Vormonat.
Auf der anderen Seite ist der Goldpreis vom seinem Hoch von 1643 Punkten auf seinen derzeitigen Stand von 1631 gefallen. Dieser rückläufige Trend ist anhaltend, da Gold im Februar noch bei einem Rekordhoch von 1790 lag; das sind fast 10%.
Diese kontinuierlichen Sorgen haben spanischen Bondprobleme verstärkt, da die Preise nun auf knapp 7% Zinsen gestiegen sind. Vor Kurzem haben die G20 und der IWF sich verpflichtet den europäischen Schuldenmechanismus weiter zu stärken, damit noch mehr Geld auf den Finanzmärkten geliehen werden kann.
Der Marktpreis von Gold bleibt vorerst wo er ist, bei 1630. Dies sagt allerdings nichts über den Preis von Bruchgold.
Dieses Update wurden Ihnen von Briefgold präsentiert.
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